Schreiben Sie sich einfach auf, welche Fische in das Becken sollen, denn sonst ist in der Zoohandlung erstmal Ratlosigkeit angesagt.
Die Fische selbst sollten vital und gesund aussehen, nicht abgemagert sein, oder eine unnatürliche Schwimmhaltung haben.
Zu bedenken ist auch, dass die Fische im Verkaufsbecken meist nicht so farbenprächtig wie auf Fotos in Aquariumbüchern aussehen, da diese Becken in der Regel überbeleuchtet, überbesetzt und fast immer aohne Einrichtung sind.
Die Fische fühlen sich in den Verkaufsbecken nicht richtig wohl und außerdem sind es meist junge Fische, die ihre Farbenpracht erst nach Eintritt der Geschlechtsreife erlangen.
Junge Tiere sind auch leichter einzugewöhnen als erwachsene Fische und man hat mit Sicherheit länger Freude an ihnen.

Der Transport erfolgt in Plastiktüten, die ein Drittel Wasser und zwei Drittel Luft enthalten sollten.
Richtige Vorbereitung vorausgesetzt halten es die Fische mehrere Stunden in der Plastiktüte aus.
Auch ein Temperaturrückgang auf bis zu 20 Grad schadet nichts, allerdings muß das Wasser in der Tüte später allmählich der Temperatur im Aquarium angeglichen werden.
Der ungeöffnete Beutel wird eine gute Viertelstunde in das Becken gehängt, dann werden die Fische trocken eingesetzt, das heißt mann gißt den Beutelinhalt durch einen Kescher in setzt diesen dann vorsichtig ins Becken.
Empfindliche Fischarten kann amn etwas sanfter an das Aquariumwasser gewöhnen, indem man sie mit dem Beutelwasser in eine große Schüssel gibt und nach und nach Beckenwasser auffüllt.
Hat sich die Wassermenge dann gut verdoppelt ist die Eingewöhnung beendet.
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