Sonntag, 7. Oktober 2007

Richtige Fütterung ist wichtig!

Unsere Zierfische im Aquarium brauchen auch bei der Fütterung eine gewisse Regelmäßigkeit.
Die Fütterung sollte mindestens zwei mal am Tage erfolgen, morgens und abends.
Dabei ist die Fütterung am Abend die wichtigste "Mahlzeit", weil dann die dämmerungs- und nachtaktiven Fische auch ihren Teil abbekommen.
Die Menge des angebotenen Fischfutters richtet sich nach der Größe unseres Aquariums und nach dem Fischbesatz.
Überfüttern führt schnell zu einer starken Verschmutzung des Filters und des Wassers.
Der größte Teil unserer Fische ist problemlos mit sogenanntem Flockenfutter oder mit Futtergranulat zu ernähren.
Diese Futtersorten enthalten ausreichend Nährstoffe und werden den Bedürfnissen vieler Fischarten gerecht.
Bodenfischen sollten Pellets angeboten werden, so kommen auch diese zu ihrem Recht.
Um etwas Abwechslung zu erreichen, ist es möglich frisches Gemüse anzubieten.
Gurkenscheiben, Salatblättchen, Apfelstückchen, ja sogar Kartoffeln und Möhren werden
gut angenommen.
Wichtig ist es hierbau das Gemüse richtig zu säubern und eventuelle Reste aus dem Aquarium zu entfernen.
Auch im Zoohandel angebotenes Lebendfutter sorgt für Abwechslung auf dem "Speiseplan" unserer Aquariumbewohner.
Wird gefriergetrocknetes Futter genutzt muß darauf geachtet werden, dass dieses richtig im Tiefkühlfach gelagert und nur portionsweise aufgetaut wird.

Einmal in der Woche sollte nicht gefüttert werden, unsere Fische sind dann gezwungen auch mal nach Resten auf dem Boden zu suchen.
Es passiert nichts wenn Fische mal drei bis vier Tage Hungern, für denn Urlaub sollten im Zoogeschäft angebotene Depots genutzt werden, die das Futter nach und nach abgeben.
Um zu vermeiden, dass das Futter im gesamten Aquarium rumschwimmt können sogenannte Futterringe genutzt werden.
Es ist dann auch leichter zu kontrollieren welche Fische fressen und welche nicht.
Das richtige Maß für die Futtermenge wird meistens über längere Zeit gefunden.

Freitag, 5. Oktober 2007

Die richtige Fischauswahl

Die Fische leben in der Natur, wie auch im Aquarium in unterschiedlichen Wasserschichten.
Es gibt Arten, die unter Wurzeln und Steine leben, andere bevorzugen freies Wasser und wieder andere lieben es sich an der Oberfläche zu tummeln.
Am einfachsten ist es wohl die mittleren Wasseretage zu bevölkern, denn hierfür gibt es eine große Vielzahl von Fischarten.
Hier entscheidet allein der persönliche Geschmack über den Besatz.
Sehr zu empfehlen sind kleine Schwärme von bis zu acht Fischen, zum Beispiel Streifen- oder Moosbarben, oder auch Salmler.
Für etwas mehr Leben sorgen lebendgebärende Zahnkarpfen, aber wie erwähnt, wer die Wahl hat, hat die Qual.
Sind hochwachsende Pflanzen oder Schwimmpflanzen im Aquarium läßt sich auch dieser Bereich gut besetzen.
Hier eigenen sich besonders farbenprächtige Labyrinthfische, wie der Honigfadenfisch und einige Salmler (Beilbauchfische).
Auf jeden Fall muß der obere Bereich genügend Möglichkeiten zum Verstecken bieten, damit auch diese Aquariumbewohner sich wohlfühlen.
Nun bleibt uns nur noch den Bodenbereich zu bevölkern, dort gibt es nun ebenfalls die unterschiedlichsten Arten zur Auswahl.
Ein kleiner Schwarm von Panzerwelsen sorgt für ständige Bewegung am Boden, auch hier stehen verschieden Arten zur Auswahl.
Dazu noch ein paar versteckt lebende Welse, wie zum Beispiel den Dornwels, wobei ausreichende Möglichkeiten zum verstecken angeboten werden müssen.
Der Harnischwels bevorzug Wurzeln als Ruheplatz und zum Raspeln, andere Welssorten graben sich gerne in den Boden ein.

Am Boden lebende Fischarten fressen Futterreste und verrottetes pflanzliches und tierisches Material und sorgen so zusätzlich für Sauberkeit am Boden.
Dennoch sollte aber nicht vergessen werden diese Arten auch gezielt zu füttern.
Wenn für jede Wasserschicht die passenden Bewohner ausgewählt wurden, ist unser Aquarium nicht nur optisch eine ideale Unterwasserwelt.

Richtige Pflege des Aquariums

Wer lange und dauerhaft Freude an seinem Aquarium haben will, muß auch einiges dafür tun.
Regelmäßige Reinigung ist unbedingt notwendig, damit die kleine Unterwasserwelt Aquarium eine heile Welt bleibt.
Nur ein sauberes Becken bietet ideale Bedingungen für unsere Fische.
Das Aquariumwasser muß klar sein, die Scheiben algenfrei und sauber und der Beckenboden schmutzfrei sein.
Sind Pflanzen im Aquarium dürfen diese nicht wild wuchern, faulige Teile müssen auf jeden Fall entfernt werden.
Am effektivsten ist eine vierzehntägige Reinigung, bei der vorsichtig vorgegangen werden muß.
Die Fische bleiben dabei im Aquarium und sollten möglichst wenig davon mitbekommen, um Panik zu vermeiden.
Schnelle Bewegungen vor und auch im Becken sollten tunlichst vermieden werden.
Bevor die Arbeiten nun beginnen sollten alle benötigten Geräte bereit sein und der Strom, bis auf das Licht, abgeschaltet sein.
Die Abdeckung des Beckens kann auf den hinteren Rand hochgestellt werden, aber Vorsicht unbedingt richtig fixieren, damit es keine Zitterpartie wird.
Strom und Wasser bilden ja bekannterweise eine tödliche Kombination.
Um jetzt den groben Schmutz vom Beckenboden zu saugen benutz man einen nicht zu dünnen Plastikschlauch.
Um nun einen Unterdruck im Schlauch zu erzeugen muß das Wasser mit dem Mund kurz angesaugt werden, beginnt das Wasser zu laufen wird das andere Ende in einen Eimer gehalten.
Natürlich können aber auch handelsübliche Mulmglocken- und sauger benutzt werden.
Dann werden die Pflanzen kontrolliert, Pflanzenreste und wildwuchernde Teile entfernt.
Die Scheiben werden vorsichtig mit einer im Fachhandel erhältlichen Ziehklinge gereinigt.
Hat sich nun der aufgewirbelte Schmutz wieder gesetzt, wechseln wir ein Drittel des Aquariumwassers, aber bitte nie mehr.
Nachdem die richtige Menge abgelaufen ist, wird diese durch abgestandenes und aufbereitetes Wasser ersetzt.
Für die Aufbereitung werden im Zoohandel erhältliche Aufbereitungsmittel genutzt.
Um die Bakterienkolonien im Filter nicht zu zerstören, darf dieser nur teilweise gereinigt werden, das Filtermaterial wird mit lauwarmen Wasser ausgespült.
Jetzt sind wir fertig und eine Endkontrolle zeigt ob wir gut gearbeitet haben.
Die elektrischen Geräte werden angeschlossen und auf richtige Funktion überprüft.
Die letzte Arbeit ist die äußere Reinigung, die Scheiben und die Abdeckung werden gereinigt.

Weichmacher für das Wasser

Ein Großteil unserer Aquariumfische kommt aus tropischen Heimatländern, wie Afrika, Asien oder Südamerika und lebt in weichem Wasser.
Unser Leitungswasser ist oftmals viel zu hart für das Aquarium und bietet keine optimalen Lebensbedingungen für unsere Fische.
Die enthaltenen Kalksalze und Mineralien Aquariumwasser müssen neutralisiert werden.
Wieder einmal bietet uns die Natur ihre Helfer an, so zum Beispiel ist Schwarztorf zur Enthärtung bestens geeignet.
Der Fachhandel bietet wirkungsvolle Granulate an, die eine deutliche Enthärtung des Wassers bewirken und auch lang anhaltend ihre Aufgabe im Aquarium erfüllen.
Die gepressten Torfkügelchen enthalten Huminsäuren, Gerbstoffe und Spurenelemente in konzentrierter Form und geben diese nach und nach an das Wasser ab.
Die freigesetzte Säure reagiert mit dem im Wasser enthaltenem Kalk und neutralisiert diesen.
Je weniger Kalk in unserem Wasser enthalten ist, um so stärker wirkt das Torfgranulat.
Stabile Verhältnisse sind nach zwei bis drei Wochen erreicht, wobei die Wirkung des Granulates allmählich auch nachläßt.
Der pH-Wert muß regelmäßig überprüft werden.

Eine deutliche Senkung der Karbonathärte erreichen wir durch den Einsatz von trockenen Zapfen der Schwarzerle.
Die Zapfen müssen abgespült und getrocknet aufbewahrt werden.
Fünf, sechs Zapfen senken innerhalb von wenigen Tagen deutlich die Wasserhärte in einem 100 Liter Aquarium.
Zapfen der Schwarzerle haben keinen Einfluß auf den pH-Wert des Wasser und wirken rund zwei Monate.
Sie lassen sich leicht entfernen und wirken auch sehr gut als Dekoration in unserem Aquarium.
Von den Zapfen abgegebene Gerbstoffe schützen außerdem die Schleimhäute der Fische gegen Bakterien, auch Algen halten sich hier nicht.
Eine leichte Verfärbung des Wasser müssen wir aber in Kauf nehmen.

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Donnerstag, 4. Oktober 2007

Ohne Beleuchtung geht nichts

Abgesehen davon, dass wir unsere Fische ja auch betrachten wollen wenn das Tageslicht weg ist, braucht unser Aquarium künstliche Beleuchtung.
Pflanzen brauchen für ihr Wachstum eine bestimmte Menge Licht, die nicht unterschätzt bzw. überschätzt werden darf.
Die benötigte Lichtmenge richtet sich nach der Größe des Beckens und dessen Inhalt.
Am häufigsten sind die Leuchtmittel in der Abdeckung des Aquariums integriert, was auch die in der Regel die beste Lösung ist.
Die Anzahl der benötigten Leuchtstoffröhren richtet sich nach der größe des Beckens und nach der Bepflanzung.
Stark bepflanzte Becken brauchen natürlich mehr Licht, damit sich die Pflanzen optimal entwickeln können.
Die künstliche Beleuchtung sollte dem natürlichen Tagesablauf möglichst nahe kommen.
Um die Fische nicht zu erschrecken, ist es ratsam die künstliche Beleuchtung erst nach dem Einfall von Tageslicht anzuschalten.
Zu empfehlen ist eine Zeitschaltuhr, die den regelmäßigen Tagesablauf garantiert.
Wenn ein verstärkter Algenwuchs zu beobachten ist, muß die künstliche Beleuchtung etwas reduziert werden.

Dekorative Wurzeln

Da ja nun unser Aquarium möglichst natürlich wirken soll, ist es ratsam auf künstlichen Kitsch zu verzichten.
Irgendwelche Plastiktaucher, Schlösser oder Burgen gehören nicht in ein natürliches Becken.
Die Natur bietet uns genügend Möglichkeiten unser Aquarium schön zu gestalten.
Wurzeln ordnen sich optisch sehr gut in unsere Unterwasserlandschaft ein und werden von den Bewohnern gut angenommen.
Es sollten aber nur qualitativ hochwertige Wurzeln benutzt werden, die auch nach längerer Zeit nicht anfangen zu faulen.
Der Zoofachhandel bietet eine Vielzahl exotischer Hölzer die im Aquarium verwendet werden können.
Bevor nun die Wurzel ins Becken kommt, müssen einige Vorarbeiten geleistet werden.
Die Wurzel muß grob gereinigt und dann abgeschrubbt werden.
Damit sich unser Wasser im Becken nicht braun färbt ist es ratsam die Wurzel vorher kräftig zu wässern, so saugen sie sich auch voll Wasser und der Auftrieb ist nicht mehr so groß.
Ist eine neue Wurzel ins Aquarium gesetzt worden, wird es notwendig sein in der ersten Zeit häufig einen Teil des Wasser zu wechseln, um Verfärbungen zu beseitigen.
Auch der pH-Wert im Becken sollte regelmäßig kontrolliert werden.

Steine, nicht nur Dekoration

Steine gehören zu den natürlichen Dekorationsmitteln und sollten in keinem Aquatium fehlen, denn sie tragen dazu bei, dass eine natürliche Unterwasserlandschaft entsteht.
Außerdem lassen sich hinter und unter den Steinen allerlei technische Gerätschaften verstecken.
Einige Fischsorten lieben es sich zwischen und unter den Steinen zu verstecken, mit künstlich gestalteten Höhlen aus Steinen bieten wir unseren Fischen einen natürlichen Lebensraum.
Lavastein mit seiner rötlichen bis schwarzbraunen Farbe passt sich gut in Aquarium ein und läßt sich ohne viel Mühe in die gewünschte Form bringen.
Lavastein sollte jedoch vorsichtig ins Becken eingebracht werden, da er oft sehr scharfe Kanten hat und das Becken verschrammen kann.
Schiefer ist ebenfalls gut geeignet, jedoch sollte auf natürliche Formen geachtet werden, denn maschinell geschnittene Stücke verderben die Natürlichkeit.
Granit als kalkfreies Gestein, Findlinge und Kiesel sind bestens geeignet eine natürliche Unterwasserlandschaft zu gestalten.
Besonders bunte Steine sollten jedoch nicht verwendet werden, aber das bleibt jedem selbst überlassen.




Sollen Steinaufbauten errichtet werden, ist es sehr wichtig diese am Boden fest zu installieren um Einstürze zu vermeiden.
Steine lassen sich leicht mit etwas Silikon fixieren und liegen so fest und sicher.
Mit der Anordnung der Steine sollte man an der Rückwand des Aquariums beginnen, die großen nach hinten und die kleineren nach vorn.
Steine sollten nicht wahrlos im Becken verteilt werden, da der optische Eindruck dann nicht besonders schön ist.
Bei der Dekoration ist Schnelligkeit fehl am Platze, denn wir wollen ja lange Freude an unserer Arbeit haben.

Dienstag, 2. Oktober 2007

Natürliche Dekoration des Aquariums Teil 2

Zur zusätzlichen Gestaltung des Aquariums sind auch Korkrinde und Bambusrohr zu empfehlen.
Besonders Schwarmfische fühlen sich zwischen Bambusrohren sehr wohl, weil sie nicht oder kaum gesehen werden und alles gut beobachten können.
Unterschiedlich dicke Stangen, bis etwa einem Zentimeter Durchmesser, bilden ein natürliches Röhricht.
Da nun Bambusstäbe einen sehr großen Auftrieb haben, sollten sie möglichst am Boden und an der Deckscheibe des Aquariums befestigt werden.
Selbst zur Gestaltung von Höhlen für Welse lassen sich etwas dickere Bambusrohre gut verwenden, diese müssen dann einem Stein beschwert werden.
Ähnlich wei bei Weidenzweigen muß hier auf den weißen Belag gachtet werden.

Korkrinde besitzt ebenfalls einen sehr starken Auftrieb und muß beschwert werden, am besten mit Steinen.
Breite Streifen der Korkrinde können an der Rückwand angebracht werden und bilden eine schöne Verkleidung.
Bestimmte Planzen finden auf der Korkrinde guten Halt und verwurzeln dort recht schnell.
Korkrinde sollte nach ein bis zwei Jahren ausgetauscht werden, wenn die Harnischwelse ihn dann nicht schon aufgeraspelt haben, denn der optische Eindruck hat sicher auch gelitten.

Natürliche Dekoration des Aquariums


Viele Aquariumfreunde sind sich oft nicht sicher, welche natürlichen Dekorationsmittel sie verwenden dürfen ohne ihren Fischbestand zu gefährden.
Auch wenn einige natürliche Mittel öfter mal ausgetauscht werden müssen, sollte man sich nicht abschrecken lassen.
Ein großer Vorteil ist sie kosten uns nichts, auch wenn sie öfter mal ausgetauscht werden müssen.

Weidenzweige in den Boden gesteckt, geben dem Becken eine natürliche Wirkung und werten es optisch auf, was besonders für den oberen Bereich gilt.
Die Fische fühlen sich zwischen den Zweigen sicher und sind weniger scheu.
Die Weidenzweige sind keine Dauerdekoration und müssen, wenn keine Saugschmerlen oder Harnischwelse im Becken sind öfter mal abgewischt werden, damit sich kein weißer Belag bildet.
Wenn sich dann nach mehreren Wochen oder Monaten erste dunkle Fäulnisstellen zeigen, sollten die Zweige unbedingt ausgetauscht werden.

Ein weiteres natürliches Dekorationsmaterial sind abgestorbene Blätter, diese dunkeln den Beckenboden ab und bieten kleineren Fischarten und Jungfischen Schutz und Gelegenheit dort nach Futter zu suchen.
Blätter bieten auch sicheren Platz für die Brut , auch Welse verstecken sich gerne dort.
Aber Vorsicht, zu viel Laub senkt den pH-Wert des Wassers schnell und drastisch, deshalb also regelmäßig den Wert kontrollieren.

Der erste Fischbesatz

Der erste Fischkauf muß gut geplant werden, welche Fische passen aufgrund der Aquariumgröße und der Einrichtung zusammen?
Schreiben Sie sich einfach auf, welche Fische in das Becken sollen, denn sonst ist in der Zoohandlung erstmal Ratlosigkeit angesagt.
Die Fische selbst sollten vital und gesund aussehen, nicht abgemagert sein, oder eine unnatürliche Schwimmhaltung haben.

Zu bedenken ist auch, dass die Fische im Verkaufsbecken meist nicht so farbenprächtig wie auf Fotos in Aquariumbüchern aussehen, da diese Becken in der Regel überbeleuchtet, überbesetzt und fast immer aohne Einrichtung sind.
Die Fische fühlen sich in den Verkaufsbecken nicht richtig wohl und außerdem sind es meist junge Fische, die ihre Farbenpracht erst nach Eintritt der Geschlechtsreife erlangen.
Junge Tiere sind auch leichter einzugewöhnen als erwachsene Fische und man hat mit Sicherheit länger Freude an ihnen.

zooplus.de

Der Transport erfolgt in Plastiktüten, die ein Drittel Wasser und zwei Drittel Luft enthalten sollten.
Richtige Vorbereitung vorausgesetzt halten es die Fische mehrere Stunden in der Plastiktüte aus.
Auch ein Temperaturrückgang auf bis zu 20 Grad schadet nichts, allerdings muß das Wasser in der Tüte später allmählich der Temperatur im Aquarium angeglichen werden.
Der ungeöffnete Beutel wird eine gute Viertelstunde in das Becken gehängt, dann werden die Fische trocken eingesetzt, das heißt mann gißt den Beutelinhalt durch einen Kescher in setzt diesen dann vorsichtig ins Becken.
Empfindliche Fischarten kann amn etwas sanfter an das Aquariumwasser gewöhnen, indem man sie mit dem Beutelwasser in eine große Schüssel gibt und nach und nach Beckenwasser auffüllt.
Hat sich die Wassermenge dann gut verdoppelt ist die Eingewöhnung beendet.

Montag, 1. Oktober 2007

Erste Schritte


Als erstes sollte sich jeder angehende Aquarianer darüber im klaren sein, was er will.

Was für ein Becken will ich mir anschaffen, wo soll dieses Becken stehen und wie will ich dieses Becken einrichten. Habe ich einen Stromanschluß, wie weit ist es zum Wasseranschluß und welche Schäden deckt meine Versicherung.

All diese Fragen müssen im Vorfeld abgeklärt werden, damit es keine bösen Überraschungen gibt.

Jetzt erst sollte das gewünschte Becken ausgesucht werden, bei der Auswahl muß unbedingt auf Qualität und Garantiegewährung geachtet werden.Jetzt ist es soweit, das Becken ist da und wir fangen an. Zunächst muß das Becken mit klaren lauwarmen Wasser ausgewischt werden. Dann stellen wir es an seinen zukünftigen Standort. Ich empfehle als Unterlagen immer eine genau angepaßte Styroporplatte zur Isolierung.

Alles was Sie für die richtige Einrichtung eines Aquariums brauchen, finden Sie auf meiner Partnerseite von ZOOPLUS!



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Liebe Aquarianer,

Liebe Aquarianer,

auf diesem Blog findet Ihr Tipp’s und Trick’s zu Eurem Hobby Aquarium.

Das Halten von Fischen, sei es zur Unterhaltung oder als Vorratshaltung hat eine lange Geschichte. Im alten Ägypten wurden die Tempelgärten mit rechteckigen Becken ausgestattet.

In China begann die gezielte Züchtung von Karpfen bereits vor rund 2500 Jahren. 1596 erschien das erste Buch zum Thema Aquariu, mit dem Titel “Traktat über die Goldfische”.

Auf der Weltausstellung 1851 in London wurden erstmals Aquarien einer breiten Öffentlichkeit gezeigt. Die Scheiben dieser Aquarien wurden von einem gusseisernen Rahmen zusammengehalten.

In Deutschland wurde das Hobby Aquarium von dem Naturforscher Emil A. Roßmäßler populär gemacht.

1857 veröffentlichte er sein Buch “Das Süßwasseraquarium”, in dem er konkrete Hinweise zur Einrichtung und Pflege.