Ein Großteil unserer Aquariumfische kommt aus tropischen Heimatländern, wie Afrika, Asien oder Südamerika und lebt in weichem Wasser.
Unser Leitungswasser ist oftmals viel zu hart für das Aquarium und bietet keine optimalen Lebensbedingungen für unsere Fische.
Die enthaltenen Kalksalze und Mineralien Aquariumwasser müssen neutralisiert werden.
Wieder einmal bietet uns die Natur ihre Helfer an, so zum Beispiel ist Schwarztorf zur Enthärtung bestens geeignet.
Der Fachhandel bietet wirkungsvolle Granulate an, die eine deutliche Enthärtung des Wassers bewirken und auch lang anhaltend ihre Aufgabe im Aquarium erfüllen.
Die gepressten Torfkügelchen enthalten Huminsäuren, Gerbstoffe und Spurenelemente in konzentrierter Form und geben diese nach und nach an das Wasser ab.
Die freigesetzte Säure reagiert mit dem im Wasser enthaltenem Kalk und neutralisiert diesen.
Je weniger Kalk in unserem Wasser enthalten ist, um so stärker wirkt das Torfgranulat.
Stabile Verhältnisse sind nach zwei bis drei Wochen erreicht, wobei die Wirkung des Granulates allmählich auch nachläßt.
Der pH-Wert muß regelmäßig überprüft werden.
Eine deutliche Senkung der Karbonathärte erreichen wir durch den Einsatz von trockenen Zapfen der Schwarzerle.
Die Zapfen müssen abgespült und getrocknet aufbewahrt werden.
Fünf, sechs Zapfen senken innerhalb von wenigen Tagen deutlich die Wasserhärte in einem 100 Liter Aquarium.
Zapfen der Schwarzerle haben keinen Einfluß auf den pH-Wert des Wasser und wirken rund zwei Monate.
Sie lassen sich leicht entfernen und wirken auch sehr gut als Dekoration in unserem Aquarium.
Von den Zapfen abgegebene Gerbstoffe schützen außerdem die Schleimhäute der Fische gegen Bakterien, auch Algen halten sich hier nicht.
Eine leichte Verfärbung des Wasser müssen wir aber in Kauf nehmen.
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Freitag, 5. Oktober 2007
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